Hola Alemania!
Zwei Monate nach unserem Besuch in Zafra war es nun an der Zeit, unseren Freunden und Gastschülern sowie zwei mitgereisten Lehrkräften aus Spanien einen Einblick in die deutsche Kultur und Lebensweise zu geben. Die Freude des Wiedersehens war groß!
Im Gegensatz zu unserem Besuch in Spanien hatten die Schüler dieses Mal die Möglichkeit, 7 statt nur 5 Tage das Zusammensein zu genießen, wodurch auch ein gemeinsames Wochenende ermöglicht wurde.
Bereits am Tag nach der Anreise, Sonntag, unternahmen wir eine doch länger als geplante Wanderung von Rötha nach Kahnsdorf, um uns nach der Hitze anschließend mit einem Eis zu belohnen. Zeitgleich bekam eine der spanischen Schülerinnen die Möglichkeit, das Völkerschlachtdenkmal zu besuchen. Den Abend haben schließlich alle zusammen am Hainer See ausklingen lassen.
Der Einblick in das deutsche Schulsystem sollte unseren Freunden aus Spanien selbstverständlich auch nicht verwehrt bleiben, so dass wir jeden Tag für die ersten paar Stunden am Unterricht teilnahmen und im Anschluss Ausflüge machten.
Von Stadtführungen in Borna und Leipzig bis hin zu einem Kinder-Imker inmitten des Leipziger Auenwaldes wurden unsere Gäste mit der Region vertraut gemacht, wobei wir durch viel Freizeit an den Nachmittagen außerdem unsere Aktivitäten mit Freundesgruppen sowie eigene Interessen näherbringen konnten. Kurzfristig ergab sich so zudem ein kleiner Kanuausflug mit Start am Leipziger Stadthafen, welcher unseren spanischen Amigos offensichtlich sehr gut gefiel. Außerdem besuchten wir das Leipziger Kunstkraftwerk mit einer Ausstellung zu Frida Kahlo sowie die Höfe am Brühl. Hier konnten sich unsere Gäste mit Souvenirs und Andenken an Leipzig reichlich ausstatten.
Nach einer Woche voller Adrenalin, Aufregung und einem wunderschönen letzten Tag mit Picknick und Verabschiedung der Freundesgruppe kam jedoch schließlich der Tag der Abreise. Der Abschied fiel wie auch schon vor zwei Monaten in Spanien nicht leicht, doch können wir mit gutem Gewissen sagen, dass die Woche sowohl von deutscher als auch von spanischer Seite sehr reich an Erfahrungen war und jeder von uns froh ist, Teil des Erasmus Projektes gewesen sein zu dürfen, da so neue internationale Freundschaften geschlossen werden konnten!
Text: Nathalie Danz
Fotos: Frau Schink











